HANDBALL IN BERLIN WILMERSDORF

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Berliner Sport-Verein 1892 e.V. Abteilung Handball Charlottenburg / Wilmersdorf

Anfang verschlafen, aber noch rechtzeitig aufgewacht

Am Sonntag mussten wir gegen HC Pankow II in heimischer Halle antreten. Nachdem sowohl die 1. als auch die 3. Frauen vor uns gewonnen hatten, wollten wir nun ebenfalls die nächsten zwei Punkte holen. Aber wir wussten, dass die Damen aus Pankow nicht zu unterschätzen waren.

Mit der Ansage unseres Trainers, auf drei Spielerinnen besonders zu achten, starteten wir in die Partie. Doch diese Ansage umzusetzen, wollte uns in den ersten Minuten nicht so richtig gelingen. Wir kamen nicht so recht in Schwung, in der Abwehr waren wir oft zu langsam und kassierten dadurch zu viele 7 m. Auch im Angriff waren zunächst die Gäste aus Pankow erfolgreicher und schafften es immer wieder, durch Anspiele an den Kreis „einfache“ Tore zu erzielen. So liefen wir schnell einem Rückstand hinterher, so dass es nach 8 Minuten 2:6 stand. Aber so sollte es nicht weitergehen! Langsam wurden wir wacher, standen in der Deckung besser und kämpften uns im Angriff durch schnelles und energisches Spiel in die Lücken Tor um Tor heran. Nach knapp 20 Minuten konnten wir zum ersten Mal ausgleichen (10:10). Wir spielten zunehmend konzentrierter, mit mehr Tempo und zwangen den Gegnerinnen mehr und mehr unser Spiel auf. Halbzeitstand: 18:14

Nach der Halbzeitpause machten wir da weiter, wo wir zuvor aufgehört hatten und bauten unseren Vorsprung durch schnelles Spiel, gute Eins-gegen-Eins-Aktionen und mittels Spielzügen weiter aus. 10 Minuten vor dem Abpfiff lagen wir mit 27:21 in Führung. Durch ein weiterhin schnelles und druckvolles Spiel bis zu den Außenpositionen gelangen uns weitere Tore, und so konnten wir die Partie am Ende mit einem verdienten 30:24 für uns entscheiden.

An dieser Stelle sagen wir DANKE SCHÖN an Lisa aus den 1. F., dass sie als Schiedsrichterin eingesprungen ist.

Es spielten und trafen: Nina (Tor), Laura (8), Mona (8), Cara (5), Anke (3), Salia (2), Laura-Schubi (1), Leo (1), Mandy (1), Rike (1), Heike

Unser nächstes Spiel findet am 1. Dezember 2019 um 14.00 Uhr gegen BTV II in der Halle Vor dem Schlesischen Tor 1 in 10997 Berlin statt, und wir würden uns über den einen oder anderen Auswärtsfan sehr freuen.


Herzschlagfinale der ZWEITEN in Moabit!!

Vor dem Spiel gegen die nur mit einem Punkt vor uns liegende Mannschaft vom SG GM/ BTSV 1850 II dürfen wir nicht verlieren, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren.

Leider waren die Voraussetzungen vor dem Spiel alles andere als optimal. Drei Feldspieler standen uns nicht zur Verfügung. Dank Max waren dann wenigstens sieben ! anwesend. Um die Bank optisch aufzurüsten, streiften der noch verletzte Patti und der dritte Torhüter an diesem Tag, sowie Scholli sich ein Spielertrikot über. Zur Halbzeit konnten wir mit einer knappen 13:12 Führung in die Kabine gehen. Da es unser Manko ist, immer längere Abwehrzeiten als Angriffszeiten zu haben, kassierten wir einige Zeitstrafen mehr als unserer Gegner. Die Quintessens war, dass Hendrik in der 32. Minute mit der dritten Zeitstrafe mit Rot vom Feld musste.

Trotz dieses Handikaps mit nur noch zwei Rückraumspielern gelang es uns sogar, in der 45. Minute den Vorsprung auf 5 Tore auszubauen. Doch dann verletzte sich unser Kreisspieler Aaron am Knöchel ernsthaft.  Nun musste unser Torwart Scholli der zwischendurch mit Leibchen im Tor stand und u.a. zwei 7m unschädlich machte, als Feldspieler auflaufen. Michael musste nun das Tor alleine hüten. Nun erst fiel dem gegnerischen Trainer erst auf, dass wir nur noch zwei Rückraumspieler hatten, und er mit einer Manndeckung agierte. Der Vorsprung schmolz dahin. Aus der Not heraus geboren, führten die sonst von der Mannschaft ungeliebten Freiwürfe noch zu 3 Toren. Bis 15 Sekunden vor Schluss gelang es uns ein Unentschieden zu halten. Dann bekam der Gegner noch einen Siebenmeter zu gesprochen. Scholli ging wieder ins Tor. Lag es an seinem Stellungsspiel oder an den Nerven, dass der Schütze den Ball neben das Tor setze. Wir feierten das Unentschieden jedenfalls wie einen Sieg. Danke nochmals von Trainerseite für diesen heroischen Einsatz. Möchte hier eigentlich keinen hervorheben, aber Jörg und Scholli als älteste Spieler wuchsen über sich hinaus.