1. Männer

Stadtliga Saison 2020/2021

Die ersten Männer in der Saison 2020/21

Tabelle

Trainer:
Michael Thoelldte:    0177 676 4660
Wolfgang Lehmann: 0171 884 31 02

Eine schwierige Saison hat der Berliner Handball hinter sich, die beste Zeit für einen Neuanfang !
Mit neuem Trainer und einigen neuen Gesichtern unter den Spielern startet das Projekt 1. Männer erneut.
Aktuell noch in einer Trainingsgruppe aus Spielern der ersten, zweiten Mannschaft und der männlichen A-Jugend wird unter Trainer Michael Thoelldte zweimal wöchentlich trainiert. Dieser ist kein Unbekannter beim BSV 92 und leitete zuletzt die Geschicke der ersten Männer in der Ostsee- Spree Oberliga in der Saison 2016/17.

Auch die Neuzugänge unter den Spielern haben sich schnell zurechtgefunden und bilden gemeinsam mit langjährigen BSVlern die neue 1. Männer. In der kommenden Saison soll so in der Stadtliga angegriffen und sich stetig weiterentwickelt werden.
Wenn auch Du Bock auf dieses Projekt hast, dann melde Dich oder komm doch einfach mal vorbei.

Die Trainingszeiten und Kontakte findest Du hier:
Trainingstermine:
vorrübergehend zusammen mit der ZWEITEN Männer

Montag 19:30h - 21.30h
Sporthalle Emser Str. 52

Mittwoch 19.30h - 21:30h
Sporthalle Emser Str. 52


Die 1. Männer vs BSC Rehberge

Am Sonntag bestritten wir unser Punktspiel gegen den BSC Rehberge. Im Pokalspiel mussten wir
uns damals noch deutlich geschlagen geben. Heute jedoch konnten wir unseren ersten Erfolg der
Saison verbuchen. Nachdem wir das Spiel mit einer schnellen Führung begonnen hatten, haben wir
uns diese, auch wenn es manchmal zu überhasteten Abschlüssen kam, nicht nehmen lassen. Folglich
stand es dann auch zur Halbzeitpause 18:15 für das Team des BSV92. Grund dafür war in erster Linie,
dass vieles funktionierte, was im Training besprochen wurde. Wir haben die Lücken gefunden und
konsequent genutzt. Dennoch wurde es in der 2. Halbzeit nochmals knapp, da der Gegner in der 41.
Minuten den Ausgleichstreffer erzielen konnte. Nachdem es kurze Zeit später für den Gegner auf
Grund eines Kopftreffers bei unserem Torhüter eine rote Karte gab, lief das Spiel jedoch wieder mehr
zu unseren Gunsten. Der BSV92 schaffte es, sich wieder abzusetzen und das Spiel letztendlich mit
36:30 zu gewinnen. Wir hoffen, dass wir das gleiche Spielpotential auch am kommenden Samstag
gegen die Mannschaft des SCC abrufen und die Trainingsinhalte erneut erfolgreich umsetzen können


8.5.2022: BSV 92 gegen SG OSF IV 22:23

Um mal den Trainer zu zitieren: „Wo könnte diese Mannschaft eigentlich stehen“? Etwas ratlos muss man sich diese Frage stellen, wenn man sich ansieht, wie viele Spiele diese Saison mit einem oder zwei Gegentoren verloren wurden, nicht selten gegen Mannschaften, die jetzt die Tabellenspitze bilden. Im Hinspiel gegen den heutigen Gegner traten wir noch mit einer ziemlichen Resterampe an, die offensiv nicht genügend Möglichkeiten hatte und das körperliche Spiel des Gegners nicht so ganz annehmen oder erwidern konnte. Beides kann man heute eigentlich nicht behaupten. In guter Besetzung wollte man die am vergangenen Wochenende begonnene Wende fortführen. Nachdem am vergangenen Wochenende allerdings in erster Linie Drinks verschüttet wurden, war es heute das gegnerische Tor, dass zu koordinativen Schwierigkeiten führte.

Bei 23 kassierten Toren darf man dabei festhalten, dass die Abwehr hier kaum das Problem gewesen sein kann. Stattdessen dürften zwei andere Faktoren für die knappe Niederlage gesorgt haben. Zum einen schossen wirklich sämtliche beteiligte Spieler den gegnerischen Torwart zum absoluten Weltmeister, was durch gelegentlich ungewöhnliche Bewegungsmuster aber nur sehr bedingt erklärt werden kann als durch Dumm- oder Unkonzentriertheit. Zum anderen war einfach nicht dieselbe Spannung wie in der Vorwoche zu erkennen. Als der Gegner sich durch Disziplinlosigkeit selbst in Gefahr brachte, konnten die Störche dies einfach nicht konzentriert zu Ende nutzen – nicht einmal bei doppelter Unterzahl des Gegners gegen Spielende, wo man selbst die Gelegenheit zum Last Minute Ausgleich konsequent wegschmiss.

Ärgerlich und unnötig, muss aber abgehakt werden. Es folgen noch sehr entscheidende Spiele, zunächst aber kommt am kommenden Wochenende mit Spandau ein weiteres Team aus der oberen Tabellenhälfte vorbei.


30.4.2022: BSV 92 gegen SC Siemensstadt 33:28

Endlich wieder ein Punktspiel für die Erste! Vor der Coronaunterbrechung war das Auswärtsspiel gegen Siemensstadt die letzte ausgetragene Partie und reihte sich leider in eine Serie von knapp und unnötig verlorenen Spielen ein. Seither ist allerdings viel passiert. Neben diversen mannschaftsbildenden Maßnahmen hat sich nicht nur an Besetzung wieder ein wenig getan, auch die harte und konkrete Arbeit im Training sollte sich endlich einmal auszahlen. Welches Spiel wäre also besser geeignet, um offene Rechnungen zu begleichen und den Spielbetrieb wieder aufzunehmen? Die Spieler waren jedenfalls heiß wie (momentan unerschwingliches) Frittenfett und auch auf der Tribüne war die Stimmung durchaus am Brodeln.

Mit einer „Jetzt oder Nie“ Einstellung und einer neuen 7:6 Variante taktisch offensiv aufgestellt, sollten heute endlich wieder Punkte erkämpft werden. Dabei gab es ein ab und an physisches, aber faires Spiel zu sehen, unterstützt von einem Schiedsrichter, der die ab und an hitzige Lage gut im Griff hatte und erstaunlich gutes Auge dafür besaß, dass er alleinepfiff. Bis zur Halbzeit konnten die Störche sich dabei keine herausragende Führung erspielen, aber immerhin ging es mit 16:14 in die Halbzeit und anders als in den meisten Spielen zuvor in dieser Saison war es nicht notwendig, einem Rückstand hinterherzurennen.

Mit Wiederanpfiff gelang es dann, den Abstand noch etwas zu vergrößern, so dass sich die restliche Halbzeit größtenteils mit vier oder fünf Toren Differenz abspielten. Auch eine kurze Schockunterbrechung, bei der sich Malte einen kleinen Krankenhausaufenthalt verschaffte, brachte keine weitere Unruhe in die Mannschaft und am Ende zahlte sich der Wille, um jeden Ball zu kämpfen aus. Mit der Hoffnung, eine Trendwende eingeleitet zu haben, ging es dann nach dem Spiel ins Casino, wo bei der einen oder anderen Bratwurst und einer überschaubaren Anzahl von Kaltgetränken *hust* der erhoffte Beginn einer Trendwende gefeiert wurde und es trotz körperlicher Verausgabung noch den einen oder anderen Dance Move zu sehen gab.


Mit der Resterampe gegen den Tabellenführer

VfV Spandau III – BSV 92 29:18

Es gibt viele Philosophien, wie man die Ausgangslage des vergangen Sonntages angehen kann. Junge, hitzige Spieler wittern überall den Sieg und die Chance zum ganz großen Wurf. Erfahrene Handballer erkennen an, dass den ungeschlagenen Tabellenführer zu knacken vielleicht nicht das wahrscheinlichste Szenario ist, wenn man mit einer durch Verletzung und kurzfristige Absagen noch weiter ausgedünnte Mannschaft antreten muss. Bei schönstem Herbstwetter packe man also die Reisepässe ein und machte sich auf die Weltreise nach Spandau bei Berlin, wo die örtliche Eisfläche als Handballhalle umlackiert wurde – zumindest konnte man ob des rutschigen Bodens diesen Eindruck gewinnen.

Mit dem Ziel, den Gegner einzuschläfern, oder vielleicht doch eher einer großen Schütte zu entgehen, spielten wir dabei lange, disziplinierte Angriffe. Während wir dabei zwar nie in Gefahr liefen, das Spiel zu gewinnen, darf am Ende festgehalten werden, dass dennoch immer wieder mal schöne Abschlüsse erfolgten und der eine oder andere zuletzt geübte taktische Kniff auch mal zum Torerfolg führten.

Mehr war heute einfach nicht drin und trotz eines deutlichen Ergebnisses musste hier niemand den Kopf hängen lassen. Die wichtige Punkte werden woanders geholt, insbesondere im nächsten Punktspiel gegen Siemensstadt.