HANDBALL IN BERLIN WILMERSDORF

Bei uns bleibt man kleben ...

Tradition seit 1892

Mach den Anfang ...

... und werde Geschichte

Berliner Sport-Verein 1892 e.V. Abteilung Handball Charlottenburg / Wilmersdorf

DIE ZWEITE vs HC Pankow II

Am Sonntag bestritten wir unser 2. Punktspiel gegen HC Pankow II.  Hier trafen wir auf ein Team das schon jahrelang zusammenspielt. Dies war deutlich an deren Traumpässen zum Kreis und untereinander zu sehen. Obwohl wir das erste mal einen kompletten Rückraum aufbieten konnten, lief das Spiel nicht nach unseren Vorstellungen. Immerhin zeigten die mahnenden Worte von Sören vor Spielbeginn einen Teilerfolg gegenüber dem letzten Spiel.

Wir hatten bedeutend weniger Zeitstrafen als der Gegner, keiner ging wegen Meckerns vom Platz ! Bis zur 18. Spielminute konnten wir das Spiel mit 6:6 offen gestalten, dann fing unser Schlendrian wieder an. Wir rannten dem Spielstand immer hinterher, so dass wir zur Halbzeit 11:13 zurück lagen. Dies ging leider bis zur 48. Minute so weiter. Ergebnis: 6 Tore Rückstand 18:24. Nun erfolgte eine Auszeit, und siehe da, wir können auch Handball spielen. In der 58. Minute erzielten wir den Ausgleich zum 26:26. Wir konnten sogar noch eine Minute vor Schluss den Ball erobern, zur Möglichkeit zum Siegtor. Leider wurde der Abschluss zu früh gesucht, so dass der routinierte Gegner 9 Sekunden vor Schluss das Siegtor zum 27:26 erzielen konnte. Fazit: Es reicht nicht die 2. Halbzeit immer mit einem Tor zu gewinnen (wie im 1. Punktspiel), wenn wir in der 1.Halbzeit höher zurück liegen.

Am 1.10. können wir diese Erfahrung dann beim nächtsten Heimspiel umsetzen.


DIE ZWEITE vs Preussen III

Zum ersten Punktspiel der II. wurde vorher unser Mitspieler Jörg Herzog verabschiedet, der uns über viele Jahre trotz vieler Verletzungen die Treue hielt. Jörg, auf diesem Weg noch mal vielen Dank und genieße den Handballruhestand. Immerhin hast du dich noch mit 2 Toren, deiner gefürchteten linken „Klebe“ verabschiedet.

Zum Spiel: Wie immer ist in der Zweiten das Problem des Mangels an Rückraumspielern. 9 Außen oder Kreisspieler zu haben ist dann leider nicht zielorientoert um ein Spiel zu gewinnen, wo beim Gegner noch 7 Spieler aus deren oberen Team mitwirkten.

Bis zur 15. Minute konnten wir das Spiel mit 6:6 offen gestalten. Dann hatte die Laissez-fair Wechselweise des Betreuers (bedingt auch durch den Mangel an Rückraumspielern) zu Unruhe auf der Bank geführt. Plötzlich meldeten sich noch zusätzliche „Trainer“ zu Wort, und das Chaos nahm seinen Lauf und wir lagen zur Halbzeit mit 4 kassierten Zeitstrafen 9:14 zurück. Nach der Halbzeitbesprechung lief es dann besser. Allerdings nicht mit den Zeitstrafen. Wir bekamen die noch 7 mal !! gegen uns ausgesprochen, leider wegen Unbeherrschtheit gleich 2 mal plus 2. Die Konsequenz war dann, kurzfristig nur mit 2 Feldspielern !! auf der Platte zu stehen.

Trotz dieses Desasters konnten wir die 2. Halbzeit mit einem Tor für uns gestalten, zum Endstand von 25 : 29. Beim nächsten Spiel hoffen wir dann auf mehr Rückraumspieler. Hier sei nochmal allen Teilnehmern für Ihren Einsatz gedankt. Auch denen die mit Ihrer Einsatzzeit in der 2. Halbzeit zu kurz gekommen sind.

   

 


8.5.2022: BSV 92 gegen SG OSF IV 22:23

Um mal den Trainer zu zitieren: „Wo könnte diese Mannschaft eigentlich stehen“? Etwas ratlos muss man sich diese Frage stellen, wenn man sich ansieht, wie viele Spiele diese Saison mit einem oder zwei Gegentoren verloren wurden, nicht selten gegen Mannschaften, die jetzt die Tabellenspitze bilden. Im Hinspiel gegen den heutigen Gegner traten wir noch mit einer ziemlichen Resterampe an, die offensiv nicht genügend Möglichkeiten hatte und das körperliche Spiel des Gegners nicht so ganz annehmen oder erwidern konnte. Beides kann man heute eigentlich nicht behaupten. In guter Besetzung wollte man die am vergangenen Wochenende begonnene Wende fortführen. Nachdem am vergangenen Wochenende allerdings in erster Linie Drinks verschüttet wurden, war es heute das gegnerische Tor, dass zu koordinativen Schwierigkeiten führte.

Bei 23 kassierten Toren darf man dabei festhalten, dass die Abwehr hier kaum das Problem gewesen sein kann. Stattdessen dürften zwei andere Faktoren für die knappe Niederlage gesorgt haben. Zum einen schossen wirklich sämtliche beteiligte Spieler den gegnerischen Torwart zum absoluten Weltmeister, was durch gelegentlich ungewöhnliche Bewegungsmuster aber nur sehr bedingt erklärt werden kann als durch Dumm- oder Unkonzentriertheit. Zum anderen war einfach nicht dieselbe Spannung wie in der Vorwoche zu erkennen. Als der Gegner sich durch Disziplinlosigkeit selbst in Gefahr brachte, konnten die Störche dies einfach nicht konzentriert zu Ende nutzen – nicht einmal bei doppelter Unterzahl des Gegners gegen Spielende, wo man selbst die Gelegenheit zum Last Minute Ausgleich konsequent wegschmiss.

Ärgerlich und unnötig, muss aber abgehakt werden. Es folgen noch sehr entscheidende Spiele, zunächst aber kommt am kommenden Wochenende mit Spandau ein weiteres Team aus der oberen Tabellenhälfte vorbei.


30.4.2022: BSV 92 gegen SC Siemensstadt 33:28

Endlich wieder ein Punktspiel für die Erste! Vor der Coronaunterbrechung war das Auswärtsspiel gegen Siemensstadt die letzte ausgetragene Partie und reihte sich leider in eine Serie von knapp und unnötig verlorenen Spielen ein. Seither ist allerdings viel passiert. Neben diversen mannschaftsbildenden Maßnahmen hat sich nicht nur an Besetzung wieder ein wenig getan, auch die harte und konkrete Arbeit im Training sollte sich endlich einmal auszahlen. Welches Spiel wäre also besser geeignet, um offene Rechnungen zu begleichen und den Spielbetrieb wieder aufzunehmen? Die Spieler waren jedenfalls heiß wie (momentan unerschwingliches) Frittenfett und auch auf der Tribüne war die Stimmung durchaus am Brodeln.

Mit einer „Jetzt oder Nie“ Einstellung und einer neuen 7:6 Variante taktisch offensiv aufgestellt, sollten heute endlich wieder Punkte erkämpft werden. Dabei gab es ein ab und an physisches, aber faires Spiel zu sehen, unterstützt von einem Schiedsrichter, der die ab und an hitzige Lage gut im Griff hatte und erstaunlich gutes Auge dafür besaß, dass er alleinepfiff. Bis zur Halbzeit konnten die Störche sich dabei keine herausragende Führung erspielen, aber immerhin ging es mit 16:14 in die Halbzeit und anders als in den meisten Spielen zuvor in dieser Saison war es nicht notwendig, einem Rückstand hinterherzurennen.

Mit Wiederanpfiff gelang es dann, den Abstand noch etwas zu vergrößern, so dass sich die restliche Halbzeit größtenteils mit vier oder fünf Toren Differenz abspielten. Auch eine kurze Schockunterbrechung, bei der sich Malte einen kleinen Krankenhausaufenthalt verschaffte, brachte keine weitere Unruhe in die Mannschaft und am Ende zahlte sich der Wille, um jeden Ball zu kämpfen aus. Mit der Hoffnung, eine Trendwende eingeleitet zu haben, ging es dann nach dem Spiel ins Casino, wo bei der einen oder anderen Bratwurst und einer überschaubaren Anzahl von Kaltgetränken *hust* der erhoffte Beginn einer Trendwende gefeiert wurde und es trotz körperlicher Verausgabung noch den einen oder anderen Dance Move zu sehen gab.